/, Unkategorisiert/So macht man einen Hut stilsicher Windsicher
Von |2019-06-13T17:18:15+00:0013. Juni 2019|, |

So macht man einen Hut stilsicher Windsicher

Jede(r) Hutträger(in) kennt das Problem bei Wind oder Fahrtwind: der Hut fliegt vom Kopf. Bestenfalls ist man zu Fuß unterwegs und fängt ihn auf, aber was ist, wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist und gerne einen Hut tragen will, jedoch nicht weiß, wie man ihn unauffällig auf dem Kopf sichert? Hier finden Sie eine einfache Lösung Schritt für Schritt erklärt. … und die sieht auch noch richtig gut aus!

Wer sucht sich schon beim Kauf einen Hut nach der Windsicherheit aus? Keiner! Doch wenn der Wind weht, fliegt auch schon mal gerne der Hut vom Kopf. Kann mal ganz sexy aussehen, tut es nur leider meistens nicht. Denn je breiter die Krempe, desto größer der Widerstand. Das Prinzip ist ähnlich wie bei einem Segel, nur dass das Boot den Wind zur Fortbewegung nutzt und ein(e) Hutträger(in) permanent die Hand am Hut halten muss, damit er nicht wegfliegt. Das ist nervig und unnötig.

Eine perfekte Lösung gegen das lästige Problem ist ein elastisches Band, welches im Nacken als zusätzlicher Verschluss gegen Wind fungiert. Und das kann jeder selbst am Hut befestigen.

Sie benötigen 5 Minuten Zeit und folgende Utensilien:

1. Bedarf:

1 x ca. 1 m lange Gummikordel (oder feste Kordel, Band)

ggf. 1 x Kordelstopper (geht auch ohne)

1 x große Nadel

Schere, Feuerzeug, Tesafilm

2. Suchen Sie sich ein tolles Band aus. Ob tonig oder kontrastierend – elastische Bänder sind später bequem am Kopf.

3. Flammen Sie ganz kurz die Kordelenden an, damit sich diese versiegeln.

4. Stechen Sie die Nadel ganz vorsichtig an der Seite (ca. Ohrhöhe), genau unter dem Hutband an dem Übergang zwischen Krone und Krempe hinein und fädeln das Gummi durch. Dann führen Sie das Gummiband oben am Krempenrand entlang und fädeln es auf der anderen Seite und gleicher Höhe wieder durch den Hut. Kleiner Trick: Tesafilm um das Kordelende wickeln, so dass es spitz zuläuft. So passt es einfacher durch die Nadelöffnung und kann dann einfach durchgezogen werden. (Sie können allternativ auch eine geschlossene Nagelschere zum Vorstechen nutzen. Dann müssen Sie aber sehr vorsichtig sein, damit das Loch nicht zu groß wird, denn es soll ja nach dem Entfernen der Kordel unsichtbar sein.)

5. Die Gummikordel kann außen als Akzent fungieren oder unauffällig unter das Band geschoben werden.

6. An der Unterseite können die Kordelenden einfach auf Kopfumfang zusammengebunden werden.

7. Wer eine schöne Variante bevorzugt, fädelt die Kordelenden auf einen Kordelstopper auf. Dann kann die Weite leichter reguliert werden.

8. Fertig. Das Band wird im Nacken unauffällig unter dem Haar festgezogen. Es kann auch einfach unterm Kinn festgemacht werden, was die sicherste, aber auch eine etwas unschöne Variante ist. Besser ist es hier ein langes Band zu nutzen, das vorne locker um den Hals fällt und den Hut auffängt, wenn er vom Kopf fliegt.

Sie interessieren sich für DIY-Ideen zum Thema Headwear? Schauen Sie hier. Dort finden Sie weitere Inspirationen zum Nachmachen.

Sie haben Lust auf einen Hut oder Kopfschmuck bekommen? Dann schauen Sie auf unserem Marktplatz vorbei. Dort stellen sich Headwear-Profis vor.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung. Mehr Infos Ok